2009: Björn Thümler zieht Bilanz
Björn Thümler zieht Bilanz für 2009 und gibt einen Ausblick auf das Jahr 2010. Für ihn steht fest: Die Wesermarsch hat sich in der Krise wacker geschlagen. Fast 18,5 Millionen Euro fließen aus dem Konjunkturpaket – 2010 wird ein schwieriges Jahr.
„Die Wesermarsch hat sich 2009 der Wirtschaftskrise nicht entziehen können, aber wir haben uns wacker geschlagen und das Geld aus den Konjunkturpaketen für Investitionen genutzt, von denen der Landkreis noch lange profitieren wird,“ so lautet die Bilanz des CDU-Landtagsabgeordneten Björn Thümler für das abgelaufene Jahr.
Im Rahmen des Konjunkturpakets II sind fast 18,5 Millionen Euro in die Wesermarsch geflossen. Das größte Einzelprojekt ist am Maritimen Kompetenzzentrum in Elsfleth geplant: Die Berufsbildenden Schulen Wesermarsch werden einen Kransimulator anschaffen sowie ein „Maritime Safety Training Center“ einrichten, in dem angehende Schiffsmechaniker den Einsatz auf See auch bei schwierigsten Wetterbedingungen üben können.
Ein weiterer Investitionsschwerpunkt war die energetische Sanierung von kommunalen Gebäuden und Einrichtungen – in erster Linie Schulen, aber auch Kindergärten, Sporthallen sowie Straßenbeleuchtungsanlagen. Hier sind fast 6,7 Millionen Euro in die Wesermarsch geflossen. Die Kommunen haben noch einmal rund zehn Prozent Eigenanteil dazugegeben.
„Diese Investitionen werden ihre Wirkung erst in Zukunft richtig entfalten, wenn die Städte und Gemeinden das eingesparte Geld bei den Energiekosten für andere Dinge einsetzen können“, sagt Björn Thümler.
Auch wenn sich in den letzten Wochen die Stimmung in der Wirtschaft etwas aufgehellt habe, werde 2010 ein schwieriges Jahr, prognostiziert Björn Thümler.
„Ein besonderes Augemerk liegt dabei auf ASL und auf der Hegemann-Werft in Berne. Außerdem wird es darum gehen, dass die Betriebe in der Wesermarsch in ausreichendem Maße mit Krediten versorgt werden können.“
Auch die Landwirtschaft stehe 2010 vor großen Herausforderungen:
„Durch die verheerend niedrigen Milchpreise im vergangenen Jahr steht uns eine neue Runde im Strukturwandel bevor“, glaubt Björn Thümler. „Gemeinsam mit meinen Landtagskollegen in Hannover werde ich an Lösungen arbeiten, wie wir die Betriebe dabei unterstützen können, sich auf eine veränderte Marktlage und das Auslaufen der Milchquote einzustellen.“

