In der Diskussion um naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen im Zuge von Infrastrukturprojekten hat der Vorsitzende der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, heute gefordert, finanzielle Leistungen dem Ausgleich durch Flächen gleichzustellen. Von der vorrangig praktizierten Kompensation „verbrauchte Fläche durch die Ausweisung von …
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In der Diskussion um naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen im Zuge von Infrastrukturprojekten hat der Vorsitzende der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, heute gefordert, finanzielle Leistungen dem Ausgleich durch Flächen gleichzustellen. Von der vorrangig praktizierten Kompensation „verbrauchte Fläche durch die Ausweisung von Ausgleichsfläche zu ersetzen“ hält Thümler wenig. Der CDU-Fraktionsvorsitzende sagte: „Es ist angesichts der knappen Flächen in manchen Regionen nicht nachvollziehbar, dass mit hohem finanziellen Aufwand bester Ackerboden und bestes Grünland aus der Produktion genommen wird, um als Ausgleichsfläche zu dienen. Die finanziellen Mittel hierfür können an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden, um etwa wertvolle Biotope unter Schutz zu stellen.“
Angesichts des zunehmenden Flächenverbrauchs durch Infrastrukturmaßnahmen, Siedlungs- und Gewerbeflächen mahnte Thümler einen sparsameren Umgang mit landwirtschaftlichen Nutzflächen an. „Fruchtbarer Acker und wertvolles Grünland sind begrenzte Ressourcen, die sich nicht vermehren lassen. Vor dem Hintergrund der steigenden Weltbevölkerung ist es unverantwortlich dass bundesweit pro Sekunde 11 Quadratmeter ertragreiches Land verloren gehen.“
Thümler mahnte, dass der Flächenbedarf nicht durch bürokratische Ausgleichsregelungen erhöht werden dürfe. Thümler kündigte an, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass bei nötigen Kompensationsmaßnahmen finanzielle Leistungen dem Ausgleich durch Fläche gleichgestellt werden.
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